01 Ablauf im Detail
Vom ersten Gespräch
zur festen Routine
Der Ablauf folgt einer klaren Reihenfolge, damit jede Führungskraft nachvollziehen kann, an welchem Punkt sie sich gerade befindet.
Der Programmablauf in fünf Schritten
Erstgespräch
In einem unverbindlichen Gespräch werden Ausgangslage, Teamstruktur und aktuelle Belastung besprochen. Daraus ergibt sich eine erste Einschätzung, ob und in welchem Umfang das Programm passt.
Aufgaben- und Rollenanalyse
Gemeinsam wird eine Übersicht aller wiederkehrenden Aufgaben erstellt und bewertet, welche davon delegierbar sind, welche Risiken bestehen und welche Kompetenzen im Team bereits vorhanden sind.
Entwicklung des Übergabemodells
Für priorisierte Aufgaben wird ein individuelles Übergabemodell erarbeitet: Wer übernimmt was, in welchem Entscheidungsspielraum, mit welchen Rückmeldepunkten.
Erprobung im Alltag
Das Modell wird über mehrere Wochen angewendet. Begleitende Check-ins helfen dabei, Stolpersteine früh zu erkennen und Anpassungen vorzunehmen, statt am ursprünglichen Plan festzuhalten.
Auswertung & Verstetigung
Am Ende steht eine gemeinsame Auswertung: Was hat sich bewährt, was braucht weitere Anpassung. Ziel ist eine Routine, die auch ohne externe Begleitung fortbesteht.
Zeitlicher Rahmen
Die Dauer richtet sich nach Ausgangslage und gewähltem Format. Ein vollständiger Zyklus umfasst üblicherweise mehrere Wochen mit regelmäßigen, kurzen Terminen.
Der Auftakt findet in der Regel als Sitzung statt. Darauf folgen wöchentliche oder zweiwöchentliche Check-ins von etwa Dauer, je nach Bedarf der Führungskraft und ihres Teams.
Begleitung während der Umsetzung
Die eigentliche Herausforderung liegt selten im Verstehen der Methodik, sondern in der Anwendung unter echtem Zeitdruck. Deshalb ist die Umsetzungsphase fester Bestandteil des Programms, nicht nur eine Empfehlung am Ende eines Workshops.
Check-ins finden je nach Vereinbarung persönlich, telefonisch oder per Videocall statt.
Dokumentation der Ergebnisse
Am Ende jedes Zyklus erhält die Führungskraft eine schriftliche Zusammenfassung des erarbeiteten Übergabemodells, inklusive Zuständigkeiten, Entscheidungsspielräumen und vereinbarter Rückmeldepunkte. Diese Dokumentation dient als Referenz für den weiteren Führungsalltag.